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Heldenwerk #006 - Kaiser der Diebe
Bewertung:
(3.0)
Von: Thomas König
Alias: Hugo Baldur
Am: 21.07.2016
Autor:Annette Juretzki
Typ:Abenteuer
System:Das schwarze Auge
Setting:Das schwarze Auge
VerlagUlisses Spiele
ISBN/ASIN:US25306PDF
Inhalt:16 Seiten, PDF
Preis:2,99 EUR
Sprache:Deutsch

Inhalt

„In der phexischen Metropole am Bodir steht es nicht zum Besten: denn eine finstere Macht streckt die Finger nach der Stadt der Diebe aus, um dem Fuchs das Kleinod im Orkland zu entreißen.

 

Verborgen in den dunklen Schatten enger Gassen und den finsteren Ecken zwielichtiger Kaschemmen lauert eine graue Eminenz wie die Spinne in ihrem Netz. Ihr unsichtbares Geflecht aus Lügen und Versuchungen hat die Stadt bereits bis ins Mark durchdrungen. Die Puppen sind platziert, und ein finsteres Schattentheater beginnt, das dem Meister der Intrigen endgültig die Herrschaft über Phexcaer sichern soll. Nur eine Gruppe wagemutiger Helden kann ihm jetzt noch in den letzten Lacher stehlen.

Um zu erfahren, was einer der berühmtesten Phextempel Aventuriens, zahlreiche Diebesbanden, der Kopf eines Kaisers, ein Halbork, ein Wettlauf, ein Diebesversteck und eine Spinne miteinander zu tun haben, müssen die Abenteurer auf dem Pfad des Fuchses wandeln und ebenso Schläue wie Geschick und Zähigkeit beweisen.

 

Denn überall lauern Stolpersteine, um die Unvorsichtigen zu Fall zu bringen. Und in einer Stadt, wo alles käuflich ist, ist der Preis des Versagens besonders hoch.“

 

Die sechste Ausgabe des Heldenwerk führt die Helden nach Phexcaer. Zunächst sollen sie einen Dieb finden und entdecken dabei, dass es eine namenlose Verschwörung gibt, die mit einer Statue zu tun hat. In fünf Akten geht es dann zum Finale in dem linear aufgebauten Abenteuer. Das endet in der Unterkunft des Gegners mit einem Showdown.

 

Das große Manko des Abenteuers ist der fehlenden Platz. Sechszehn Seiten sind für die vernünftige Ausarbeitung eines Detektivabenteuers, das in einer Stadt spielt, einfach zu wenig. Man findet zwar einen kleinen Stadtplan und die Unterkunft des Gegners. Aber gerade bei investigativen Abenteuern bewegen sich die Helden relativ frei, und daher muss der Spielleiter entweder noch einiges vorbereiten oder gut improvisieren können. Zwar ist die Handlung auf den Ermittlungsstand der Helden aufgebaut. Aber halten sich Helden an die Vorgaben?

 

Die Figuren sind leider auch auf Grund des Platzmangels sehr kurz beschrieben. Zwar findet man alle wichtigen Informationen, aber eine kleine Illustration wäre nicht schlecht gewesen.

 

Zum Spielen benötigt man lediglich das Das Schwarze Auge Regelwerk sowie den Aventurischen Almanach, alle weiteren Informationen zum Erleben der Abenteuer wie Wertekästen, Karten und Pläne sowie Handouts sind im Band enthalten.

 

Da nur eine PDF Version als Rezensionsexemplar vorlag, können keine Angaben über Druckqualität und Bindung gemacht werden. Die Pdf ist gut zu lesen mit den gängigen Lesegeräten.

 

 

Fazit:

„Kaiser der Diebe“ hat mich nicht vom Hocker gerissen. Die Handlung ist leidlich spannend, und gerade der Mangel an weiteren Informationen macht es für den Spielleiter schwer, das Abenteuer ohne vorherige weitere Arbeit zu leiten.