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Blackjack 2 - Laura
Bewertung:
(3.8)
Von: Stefan Günster
Alias: Nathan Grey
Am: 17.04.2012
Autor:Steve Cuzor
Übersetzer:Monja Reichert
Typ:Comic
Setting:USA Prohibition
VerlagSplitter Verlag
ISBN/ASIN:978-3-86869-249-5
Inhalt:48 Seiten, Hardcover
Preis:13,80 EUR
Sprache:Deutsch

Inhalt

Die Geschichte von „Blackjack 2“ fängt damit an, dass die Jungs auf der Flucht sind weil Peanuts den Killer wiedererkannt hat, welcher die Prostituierte, „Die Herzogin“ ermordet hat.

Dabei entdecken sie in einer Zeitung, dass Peanuts wegen eben diesem Mord von der Polizei gesucht wird. Dann wird ein Rückblick gestartet in welchem wir erfahren, dass auch Alfonso von der Polizei gesucht wird, aber aus ganz anderen Gründen, ihm wurde das Schmiergeld für das örtliche Revier geklaut und natürlich wundern sich die Polizisten wo ihre kleine Spende der örtlichen Mafia geblieben ist.

Während die Jungs auf der Flucht sind, entdeckt die Freundin von Alfonso, Laura, dass Al Capone bei Toto Moreno eine Menge Bargeld hinterlegt hat. Als Alfonso und sein Gang davon erfahren fassen sie einen Plan: sie wollen das Geld stehlen und so das abhanden gekommene Schmiergeld ersetzen. Dabei geht leider einiges schief, so dass Lauras Vater erschossen wird. Daraufhin verlässt Laura die Stadt und Alfonso ist sehr traurig. Dies hält aber nicht lange an, da die Jungs von Toto Moreno entdeckt und verfolgt werden. Damit sind wir wieder am Anfang der Geschichte, die Jungs trennen sich und während Vitto und Kröte in der Zeitung Peanuts entdecken, sind dieser und Alfonso auf dem Weg zum Bahnhof. Alfonso gelingt es auf einen fahrenden Zug aufzuspringen aber Peanuts wird geschnappt und damit endet der zweite Band von Blackjack.

 

Schreibstil & Artwork

Steve Cuzor schafft es, genau wie bei Band 1, die Welt der 20er Jahre treffend darzustellen. Zwar wird in Literatur und Fernsehen oft von den goldenen Zwanzigern geredet, aber natürlich war damals nicht alles Sonnenschein und genau dies fängt Cuzor sehr gut ein. Die Welt von Blackjack ist brutal und schmutzig und das Leben eines Kindes ist dort keinen Pfifferling wert.

Der Splitter Verlag liefert wie immer eine gute Arbeit ab, die Bindung, der Druck und Farbqualität sind großartig und lassen keine Wünsche offen. Genau wie die Übersetzung von Monja Reichert welche wie immer sehr gute Arbeit abliefert.

 

Fazit:

Auch der zweite Band dieser Gangstersaga hat es in sich, man fiebert förmlich mit den Protagonisten mit und drückt ihnen die Daumen, dass sie der Mafia und Polizei nochmal ein Schnippchen schlagen können. Und am Ende wird alles mit einem Cliffhanger beendet, so dass der Leser es kaum erwarten kann den dritten Band in Händen zu halten. Steve Cuzor trifft die Situation der Jungen sehr gut und es gelingt ihm eine Verbindung mit Leser herzustellen. Alles in allem kann ich die Geschichte um Alfonso, Peanuts, Kröte und Vitto jedem ans Herz legen, welcher sich für die zwanziger Jahre interessiert und auch wenn jemand eine spannende Mafiageschichte mit dem etwas anderen Blickwinkel sucht wird er bei Blackjack fündig.