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Das Schwarze Auge: Salon der Schatten
Bewertung:
(3.1)
Von: Thomas König
Alias: Hugo Baldur
Am: 02.09.2016
Autor:Michael Masberg
Typ:Roman
System:Das Schwarze Auge
Setting:Das Schwarze Auge
VerlagUlisses Spiele
ISBN/ASIN:US25306PDF
Inhalt:360 Seiten, epub
Preis:9,99 EUR
Sprache:Deutsch

Inhalt

Rein zufällig entdeckt Gorodez Sgirra, dass der verrückte Mechanicus Leonardo, der schon seit Jahren den Splitter des Agrimoth führt, eine Weltenmaschine gebaut hat und so Borbarads Plan doch noch umsetzen will.

Ein Baustein fehlt aber noch, und das befindet sich in Vinsalt. Vielleicht hilft es auch bei der Vernichtung der Maschine, und so ruft Gorodez den Salon der Schatten, einen geheimen Zusammenschluss von ebenso mächtigen wie skrupellosen Schwarzmagiern, ein. So treffen sich

Niamh – die Unterweltkönigin Vinsalts, Pôlberra – der brabakische Untotenbeschwörer, Arestas – ein Schüler Pôlberras und Laila – die Schülerin von Chimärenmeisterin Sefira, die selbst ein Abenteuer erleben will.

Zwar ist man nicht sonderlich begeistert, aber einfach zusehen kann man auch nicht. So stellt sich die Frage, wird sich der Salon der Schatten behaupten oder an der Selbstsucht seiner Mitglieder zerbrechen.

 

Der Roman führt dem Leser eine Fülle von bekannten Figuren vor, die sowohl im allgemeinen Hintergrund der Welt Aventurien auftauchen, als auch in verschiedenen Romanen, unter anderem auch von diesem Autor.

Im Mittelpunkt stehen im Gegensatz zu vielen anderen Roman, wo der Held sich erst im Laufe der Handlung vom einfachen Menschen zum Heroen entwickelt, gestandene Persönlichkeiten, die in ihrer Vorgeschichte Macht und Ansehen erreicht haben. Daher ist die Ausgangslage eine ganz andere, und schon dadurch entsteht ein gewisser Reiz der Erzählung. Auch ist die Herausforderung eine andere als bei einfachen Helden, und so verfolgt man als Leser interessiert das Geschehen und wird dann auch an einigen Stellen überrascht. Am Ende gibt es einen vernünftigen Abschluss, der aber noch Raum für weitere Handlungen lässt.

 

 

Fazit:

Die richtige Tiefe des Romans ergibt sich dem Leser erst, wenn er sich ein bisschen mehr in der aventurischen Welt auskennt. Die Handlung ist interessant, und die Figuren sind sehr gut skizziert.