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Ein Happyend mit Biss
Bewertung:
(3.2)
Von: Thomas König
Alias: Hugo Baldur
Am: 05.07.2009
Autor:Michelle Rowen
Typ:Roman – Fantasy
VerlagBlanvalet / Randomhouse
ISBN/ASIN:978-3-442-37118-1
Inhalt:416 Seiten, Taschenbuch
Sprache:Deutsch

Inhalt

Janie Parker arbeitet für einen Dämon. Das ist zwar ganz gewiss nicht ihr Traumberuf, aber eine junge Frau muss eben ein paar Kompromisse eingehen, wenn sie regelmäßig die Miete bezahlen will. Die letzte Anweisung ihres höllischen Chefs lautet, einen magischen Gegenstand zu finden, bevor ein düsterer und umwerfend aussehender Vampir namens Michael Quinn ihn sich schnappt.

Michael Quinn wünscht sich unterdessen nichts mehr, als wieder ein Mensch zu werden. Das Einzige, was Michael dazu braucht, ist ein uraltes magisches Artefakt, und dann wäre alles wieder gut. Doch dummerweise hat sich ausgerechnet jetzt die Janie Parker an seine Fersen geheftet, die er schon als Kind kannte und ihn damals verliebt anschmachtete.

 

Ein Happy End mit Biss ist ein weiterer Titel aus der Biss-Reihe, doch diesmal mit anderen Hauptfiguren. Michael kennt man aus beiden Teilen und Janie aus dem vorherigen. Die bisherige Hauptfigur und ihr Leben werden nicht mehr erwähnt, und so kann man das Neudeutsch als Spin Off bezeichnen.

Michael will immer noch ein Mensch werden, und in einem alten Brief seines väterlichen Onkels bekommt er den entscheidenden Hinweis auf das magische Artefakt. Aber Janie muss dieses Artefakt für ihren Chef besorgen, und der hat wirklich gute Argumente. So stehen sich die beiden zu Beginn des Romans gegenüber. Janie möchte Quinn am liebsten einen Pflock in das untote Herz rammen, doch sie erkennt, dass man gemeinsam arbeiten muss, um das Artefakt zu heben.

Eine Frau und ein Mann, beide attraktiv, auf der Suche, und schon ahnt man, wie es weiter geht. So vergeht ein großer Teil mit dem pubertären Versteckspiel, bis sich die beiden kriegen. Erst und wir haben schon zwei Drittel des Buches hinter uns, nimmt die Handlung wieder Fahrt auf und wird besser. Doch da ist es eigentlich schon zu spät. Das Ende kommt abrupt, und einige gute Ansätze werden nicht genutzt.

 

 

Fazit:

Ein Happy End mit Biss ist der schlechteste Teil der Reihe. Zu sehr steht die Liebesbeziehung im Mittelpunkt, und die guten Ideen werden nur sehr schwach verfolgt.