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Das Schwarze Auge 151 - Der Ring des Namenlosen
Bewertung:
(3.8)
Von: Thomas König
Alias: Hugo Baldur
Am: 05.11.2013
Autor:Henning Mützlitz
Typ:Roman
Setting:Das schwarze Auge
VerlagUlisses Spiele
ISBN/ASIN:978-3-86889-299-4
Inhalt:300 Seiten, Softcover
Preis:11,95 EUR
Sprache:Deutsch

Inhalt

Mehrere Morde haben das Horasreich erschüttert, und so schicken die Adelsritter den jungen Gion ya Ardigon auf die Zyklopeninseln. Zusammen mit einem erfahrenen Ermittler vom anatomischen Institut soll er den jüngsten Mord untersuchen. Doch die Ermittlungen laufen zunächst wenig erfolgreich. Schließlich gibt es einen wichtigen Hinweis von einer Bediensteten, und während die Ermittler versuchen den Fall zu lösen, versuchen Unbekannte diese zu sabotieren, und schrecken dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück.

In Kuslik muss unterdessen Darian wieder in den Dienst der Adelsritter treten, obwohl eigentlich er dachte, diese Episode in seinem Leben hinter sich gelassen zu haben. Aber besorgniserregende Nachrichten zwingen ihn dazu. Ein Magier, der einen Zepter untersuchen sollte, ist mit diesem und den darin enthaltenen Ring verschwunden. Es besteht die Vermutung, dass er die Seite gewechselt hat und nicht auf der Seite der Zwölfgöttern steht. Aber Darian muss das seiner Geliebten Sela beibringen, die eigentlich etwas ganz anders vorhat.

 

Zu Beginn hat man das Gefühl, die Fortsetzung eines Romans in Händen zu halten, und nach ein bisschen Recherche bekommt man die Information, dass ein Teil der Figuren und auch das Zepter eine wichtige Rolle in dem Das Zepter des Horas u.a. vom gleichen Autor eine Rolle spielten. So erklärt sich, dass der Einstieg etwas schwieriger gestaltet ist.

Doch nachdem diese Hürde genommen ist, erwartet einem ein locker geschriebenen Roman, der sich flüssig lesen ist. Auffällig ist, dass der Autor sich in der Welt Aventurien sehr gut auskennt. So ist der Hintergrund sehr gut in den unterschiedlichen Quellenbüchern recherchiert, und wenn man sich ein bisschen auskennt in der Welt des schwarzen Augen, kann man das anerkennen. Für den unkundigen Leser wird es dadurch aber etwas schwieriger.

Die Figuren sind gut beschrieben und könnten in jeder klassischen Abenteuergruppe mitlaufen. Sie entwickeln sich in dem Roman weiter. Das Ende ist offen gestaltet, so dass der Autor die Geschichte noch fortführen kann.

 

 

Fazit:

Der Ring des Namenlosen ist ein guter Roman, der sich an den kundigen Schwarze Auge- Spieler wendet. Auch wäre es schön, den vorherigen Band zu kennen, um alles zu verstehen